Ferienspiele 2012

Biber, Molch und Co.

 

Unter diesem Motto lief die Ferienspielbeteiligung des AKN bei den Ferienspielen 2012. Start war bei der Usabrücke in der Nähe der Tankstelle Hüttl. Trotz drohendem Gewitter im Osten und später auch im Westen, blieb es während der Veranstaltung bis kurz vor dem Ende trocken.

Nach einer kurzen Wanderung zum nahegelegenen Angelteich erreichte man das dort platzierte Biber-Mobil des NABU. Martina Eckert erläuterte anhand von mitgebrachten Exponaten die Lebensweise des Bibers In einem Schaukasten konnte ein ausgestopfter ausgewachsener Biber bewundert werden und jeder wollte das mitgeführte Biberfell streicheln und sich von der Qualität eines solchen Pelzes überzeugen, was in Deutschland zur Ausrottung der Tierart geführt hatte.

Nicht umsonst wurde der Teich als Veranstaltungsort gewählt, denn hier hat sich vor einigen Jahren ein Biber angesiedelt. Im Teich hat er eine Biberburg errichtet und der Überlauf des Teichs wird von ihm durch Dämme angestaut und dadurch die benachbarte Wiese unter Wasser gesetzt. Selbst in der nahe gelegenen Usa errichtet er Dämme, die den Bach anstauen und die Ufer überschwemmen. Da der Biber unter Naturschutz steht dürfen die Dämme nicht einfach entfernt werden.

Rund um den Teich und entlang der Usa hat der Biber Bäume gefällt um an die Rinde und dünnen Äste zu kommen von denen er sich ernährt. Selbst dicke Eichen mit relativ hartem Holz werden nicht verschont. Dies dient aber hauptsächlich der bewussten Abnutzung und damit der Längenregulierung der Nagezähne, denn diese wachsen kontinuierlich nach.

Anschließend wurden die Kinder den Teich entlang zur Biberburg geführt. Unterwegs konnte man die Nagetätigkeit des Bibers bewundern.

Wieder am Bibermobil angekommen erläuterte Willi anhand von Schautafeln das Leben der Amphibien im und am Teich.

Anschließend ging es zum abgeflachten Wehr an der Gemarkungsgrenze. Hier erklärte Willi die Funktion des Wehrs, wie es gebaut wurde und dass durch die Abflachung mit Steinen die Wanderung von Fischen gewährleistet wird. Außerdem reichert sich das Wasser, durch die Verwirbelung mit der Luft, mit Sauerstoff an.

Auf dem Rückweg gab es dann schon fast traditionsgemäß eine Schatzsuche die wieder von Holger organisiert wurde. Bei der Schatzsuche mussten die Kinder zuerst Luftballons in der Nähe des Weges finden, daraufhin bekamen sie eine Frage gestellt. Am Ende führte die Schnitzeljagd zum "Schatz". Dieser bestand aus Stoff-Biberpuppen, die von Obi gespendet wurden und Fruchtgummi-Frösche, -Schlangen und Vampirfledermäuse.

Auf dem Rückweg zum Sammelpunkt fanden die Kinder noch Kröten im Babystadium in einem feuchten Laubhaufen, die nach gebührender Bewunderung wieder in die Freiheit entlassen wurden

Kurz vor dem angekündigten Zeitpunkt, an dem die Kinder wieder von Ihren Eltern abgeholt werden sollten fing es dann an zu tröpfeln. Mit dem Hinweis auf eine Zeckenkontrolle wurden die Kids wieder in die Obhut Ihrer Eltern übergeben.

Alles in Allem war es wieder eine rundum gelungene Veranstaltung an der 22 Kinder und zusammen mit den Betreuern 33 Personen teilgenommen haben.



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