Steinbruch am Radweg

Bei der Suche eines geeigneten Grundstücks zur Anlage eines Trockenrasenbiotops stießen wir 2011, zusammen mit Herrn Dr. Burkhard Olberts, auf den alten Steinbruch am Radweg, der über die Jahre ziemlich zugewachsen war. Außerdem wurden hier in der Vergangenheit Grünschnitt, Gartenabfälle und Bauschutt abgelagert. Wegen der nach Süden ausgerichteten Lage und den teils überhängenden Felswänden bot sich das Gelände zur Anlage eines Trockenrasenbiotops an. Für eine Magerrasenvegetation ist die vorhandene Erde jedoch zu nährstoffreich. Am oberen nördlichen Teil über dem Steilhang konnte eine Trockenrasenflora ausgemacht werden. Von dort kann sich die Vegetation auf den Steilhang ausbreiten.

Nachdem die Gemeinde Ober-Mörlen 2012 die vorhanden Vegetation, bestehend aus Haselnusssträuchern, Weidensämlingen, Schwarzdorn und Brombeeren entfernen ließ, hat sich der AKN bereit erklärt, das Gelände zukünftig zu pflegen. Das bedeutet, dass einmal jährlich, außerhalb der Brut- und Setzzeit, der unerwünschte Aufwuchs von Haselnuss- und Weidentrieben zurückgeschnitten, Schwarzdorn und Brombeeren möglichst ausgerissen werden müssen, damit das Gelände nicht beschattet wird.

Um die Besiedelung mit ortstypischer Vegetation zu beschleunigen wurde eine regionalisierte, individuelle Mager-und Sandrasenmischung ausgebracht.

 

Unser Projekt fand Erwähnung im Naturschutzjahresbericht 2012/2013 des Wetteraukreises.

Siehe

Naturschutzjahresbericht 2012/2013 des Wetteraukreises
PDF-Seitennummer 52, Seite 49.

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