Schwalben

Schwalbenkotbretter nun auch am Feuerwehrgerätehaus

Am Samstag, den 29. Oktober 2005 kam der AKN dem Wunsch der Feuerwehr nach, etwas gegen die Verschmutzung mit Vogelkot im Bereich der Rolltore des Langenhainer Feuerwehrgerätehauses zu unternehmen. Dort hatten sich unter dem Dachüberstand einige Schwalben ihr Nest gebaut. Man freue sich ja über die Schwalbenkolonie, aber das mit der Verschmutzung sei eben ein Problem.

Dem positiven Beispiel vom LiL folgend wurden hier auf ganzer Front Bretter unterhalb der Nester angebracht. Von der Feuerwehr half Michael Schäfer tatkräftig mit.

Nachträglich wurde noch von der Feuerwehr an der rechten Seite ein Gitter als Marderschutz befestigt. Einmal im Jahr werden die Bretter von der Feuerwehr vom Kot (natürlicher Dünger) befreit. Dafür brauch man sich das ganze Jahr über keine Gedanken mehr wegen des Vogelkots zu machen und kann sich am Brutgeschäft der Schwalben erfreuen.

Schwalbenkotbretter am LiL

Gelegentlich werden wir von Mitbürgern gefragt, was man denn machen könne, wenn die Schwalben unterhalb Ihrer Nester alles mit Kot beschmutzen. Das sei doch unhygienisch. Die Nester abschlagen wolle man ja auch nicht.

 

Hier konnte der AKN Abhilfe schaffen: Im Mai 2005 wurden Kotbretter unterhalb der Nester am ehemaligen Laden im Lettig und im Oktober 2005 oberhalb der Feuerwehrausfahrt angebracht.

Schwalben jetzt wieder gern gesehen am LiL (PM)

 

In Langenhain gibt es seit 1996 einen Dorfge meinschaftsladen, den "Laden Im Lettig" oder kurz LiL (auch "Mörler Körbchen") und fast genau so lange brüten Mehlschwalben an dem neu errichteten Gebäude. Auf den Fensterbänken unter den zahlreichen Nestern hinterließen sie aber auch Anstoß erregende Spuren, was regelmäßig wieder zur Beseitigung vie ler Nester führte. Nach Überwindung diverser Hemmnisse konnte nun endlich der Arbeitskreis Naturschutz Langenhain Ziegenberg (AKN) seinen alten Plan in die Tat umsetzen, Kotfangbretter unter den wenigen noch vorhandenen Nestern, aber auch unter den halbkreisförmigen Spuren früherer Nester anzubringen. Da es um Arbeiten über dem ersten Stock des Hauses ging, musste eine stabile Arbeitsplattform in Form eines Gerüstes aus Stahlrohr herbeigeschafft werden. Lange Bretter aus dem Vorrat eines Mitgliedes wurden in der Werkstatt eines anderen gehobelt und mit gestifteter Farbe gestrichen. Dank sei den betreffenden Spendern (Gebr. Ludwig) ! Jetzt ist die Freude der Hausbewoh ner an dem Gezwitscher wieder ungetrübt und die Auslagen des Ladens erfahren keine hygienische Beeinträchtigung mehr.



Klaus Spieler auf dem Weg nach oben (Bild: Reiter)

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