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Salamander, Molch & Co. Spurensuche mit dem Arbeitskreis-Naturschutz Langenhain-Ziegenberg. Im Rahmen des "Ferienspiele Sommer 2008" starteten 25 Kinder zwichen 6 bis 13 Jahren zu einer besonderen Waldwanderung. Am Freitag den 18.07.2008 starteten 25 Kinder, 1 Begleitperson und sechs Mitglieder des AKN zu einer besonderen Waldwanderung. Aufgeteilt in zwei Gruppen die "Molche" und die "Salamander", ging die Wanderung vorbei an den Fischteichen der Familie Hüttl und der Diebornquelle in Richtung Blaupfützenlachen, unserem Tümpel, der sich langsam zu einem interessanten Feuchtbiotop entwickelt hat. Auf dem Weg dort hin gab es viel zu entdecken: in Form von Pflanzenbestimmungen, Erforschen von Insekten und Käfern, die nicht nur in der Natur, sondern auch auf mitgebrachten Postern erläutert wurden. Höhepunkte waren unter anderem winzige Kröten die den Teich verlassen haben und sich auf den Weg machten Ihre Herbst- und Winterquatiere zu beziehen, ein Rehkitz das von dem aufgeschreckten Muttertier in der Nähe des Weges zurückgelassen wurde und natürlich die Molche, Kaulquappen, Schwimmkäfer und Libellenlarven die wir an den Blaupfützenlachen zusehen bekamen. Eine spannende Schatzsuche, bei der Fragen vom Salamander "Lurchi" von den Kindern beantwortet werden mussten, schafften eine kleine Verschnaufpause. Als Belohnung gab es süße Gummischlangen und -frösche, Anstecker und die neuste Ausgabe des Lurchi-Heftes. Auf dem Rückweg gabe es hier und da auch noch einiges zusehen. An einem Holzlager mit großen Holzstämmen wurde dann noch eine kurze Rast eingelegt die zu einem Abschlußfoto aller Teilnehmer genutz wurde.
Pünktlich konnten die Eltern ihre Kinder wieder in Empfang nehmen und so wie es aussah, hat es allen Kleinen und Großen viel Spaß gemacht. Sicherlich wird es im nächsten Sommer eine weitere Wanderung geben, dann mit einem neuen spannenden Thema zum Naturschutz.
Artikel vom 18.09.2008 Wetterauer Zeitung
Bei Sturm und Regen im Nationalpark KellerwaldOber-Mörlen (pm). Die Naturschutzgruppe O-M kann auf eine Reihe erfolgreicher Vereinsausflüge zurückblicken, zum Beispiel in die Ardennen und die Rhön. Diesmal ging's in den Kellerwald. Organisator Hans-Josef Rauch konnte im vollbesetzten Bus auch Teilnehmer des NABU Bad-Nauheim und des Arbeitskreises-Naturschutz Langenhain-Ziegenberg begrüßen. Nach knapp zweistündiger Anfahrt war das neu erbaute Nationalparkzentrum Kellerwald erreicht. Dort wurde die Busgesellschaft zweigeteilt und von Rangern für eine dreistündige Rundwanderung durch den Nationalpark übernommen.Die Route führte über Teilstrecken des Urwaldsteigs, und der Ranger machte immer wieder Halt, um Pflanzen und Tiere zu erklären sowie auf die Besonderheiten des Baumbestands einzugehen.
Dr. Erik Meyer in der Multimedia-Welt des Nationalparkzentrum. (Foto: mk)
Am Nachmittag ging's zum nahen Edersee. Auf der Fahrt zur Staumauer konnten die Ausflügler auf einen fast leeren See schauen. Statt 200 Millionen Kubikmetern waren nur noch 40 Millionen gespeichert, und die Wasseroberfläche lag 20 Meter tiefer als gewohnt. Einige Ausflügler wanderten bis zum Aussichtspunkt Stollmühle, von dem aus eine trocken gefallene Felsformation begehbar war, andere entspannten sich an der Uferpromenade oder besuchten ein Straßencafé.
Projekte 2008 Wanderung Umbau des Eulenturms nach neuen Erkenntnissen Restarbeiten an den Blaupfützenlachen | |||||||||||||||