Wir blicken mit Sitzungen, Arbeitseinsätzen (AE),
einer Wanderung durch den Kirschwald,
einer Fledermausbunker-Pflege und dessen Ausbau, auf ein recht aktives Jahr 2007 zurück.
In den AE befassten wir uns mit den folgenden Projekten:
Feuchtbiotop Blaupfützenlachen
Streuobstwiese UHU
Streuobstwiese Muckeberg (Neupflanzung heimischer Obstbäume) Flugwache (Pflege des Unterholzes und Kenntlichmachung durch Pfähle) Burgmannsgraben (Rückschnitt der Vegetation)Dicker Busch (Pflege des Wasserlaufs)
Steinkäuze
Fledermäuse / Bunker (Anbringung und kontrolle der neuen Kästen)
Ständige Betreuungsprojekte waren ganzjährig:
Dicker Busch
Burgmannsgraben (Feldgehölz-Hecke für Vogelbrut)
Trieschweiher (Pflege des Weihers)
Eulenturm (Umgebautes Trafohäuschen)
Übchesborn (Tümpel)
Flugwache (Feldgehölz)
Hessische Apfelwein- und Obstwiesenroute im Wetteraukreis / Anbindung von La-Zie.
Salamander, Molch & Co.
Spurensuche mit dem Arbeitskreis-Naturschutz Langenhain-Ziegenberg. Im Rahmen des "Ferienspiele Sommer 2008" starteten 25 Kinder zwichen 6 bis 13 Jahren zu einer besonderen Waldwanderung.
Am Freitag den 18.07.2008 starteten 25 Kinder, 1 Begleitperson und sechs Mitglieder des AKN zu einer besonderen Waldwanderung. Aufgeteilt in zwei Gruppen die "Molche" und die "Salamander", ging die Wanderung vorbei an den Fischteichen der Familie Hüttl und der Diebornquelle in Richtung Blaupfützenlachen, unserem Tümpel, der sich langsam zu einem interessanten Feuchtbiotop entwickelt hat. Auf dem Weg dort hin gab es viel zu entdecken: in Form von Pflanzenbestimmungen, Erforschen von Insekten und Käfern, die nicht nur in der Natur, sondern auch auf mitgebrachten Postern erläutert wurden. Höhepunkte waren unter anderem winzige Kröten die den Teich verlassen haben und sich auf den Weg machten Ihre Herbst- und Winterquatiere zu beziehen, ein Rehkitz das von dem aufgeschreckten Muttertier in der Nähe des Weges zurückgelassen wurde und natürlich die Molche, Kaulquappen, Schwimmkäfer und Libellenlarven die wir an den Blaupfützenlachen zusehen bekamen.
Eine spannende Schatzsuche, bei der Fragen vom Salamander "Lurchi" von den Kindern beantwortet werden mussten, schafften eine kleine Verschnaufpause. Als Belohnung gab es süße Gummischlangen und -frösche, Anstecker und die neuste Ausgabe des Lurchi-Heftes.
Auf dem Rückweg gabe es hier und da auch noch einiges zusehen. An einem Holzlager mit großen Holzstämmen wurde dann noch eine kurze Rast eingelegt die zu einem Abschlußfoto aller Teilnehmer genutz wurde.
(Foto: mk)
Pünktlich konnten die Eltern ihre Kinder wieder in Empfang nehmen und so wie es aussah, hat es allen Kleinen und Großen viel Spaß gemacht.
Sicherlich wird es im nächsten Sommer eine weitere Wanderung geben, dann mit einem neuen spannenden Thema zum Naturschutz.
Artikel vom 18.09.2008 Wetterauer Zeitung
Bei Sturm und Regen im Nationalpark Kellerwald
Ober-Mörlen (pm). Die Naturschutzgruppe O-M kann auf eine Reihe erfolgreicher Vereinsausflüge zurückblicken, zum Beispiel in die Ardennen und die Rhön. Diesmal ging's in den Kellerwald. Organisator Hans-Josef Rauch konnte im vollbesetzten Bus auch Teilnehmer des NABU Bad-Nauheim und des Arbeitskreises-Naturschutz Langenhain-Ziegenberg begrüßen.
Nach knapp zweistündiger Anfahrt war das neu erbaute Nationalparkzentrum Kellerwald erreicht. Dort wurde die Busgesellschaft zweigeteilt und von Rangern für eine dreistündige Rundwanderung durch den Nationalpark übernommen.Die Route führte über Teilstrecken des Urwaldsteigs, und der Ranger machte immer wieder Halt, um Pflanzen und Tiere zu erklären sowie auf die Besonderheiten des Baumbestands einzugehen.
Der dominante Baum des Kellerwalds ist die Buche mit einem Anteil von 70 Prozent. Nur 5 Prozent des Nationalparks entfallen auf Freiflächen, die auch freigehalten werden. Der Ranger wies ausdrücklich darauf hin, dass es sonst keine weiteren Eingriffe in die Natur gebe. Selbst ein Waldbrand würde nicht gelöscht.
Gegen Mittag trafen die Gruppen wieder im Nationalparkzentrum ein und stärkten sich im Restaurant. Anschließend stand die Führung durch die modern gestaltete Ausstellung auf dem Programm. »Urschätze der Wildnis«, »Waldwerk« und das 4D-Sinnekino waren die Stationen. Auf Begeisterung stieß der aufwändig produzierte Film »Buchenblicke«. Neben dem räumlichen Bildeindruck war vor allem die vierte Dimension furios: Kinostühle vibrierten, Wind blies in die Gesichter und Wassertropfen fielen auf die Zuschauer.

Dr. Erik Meyer in der Multimedia-Welt des Nationalparkzentrum. (Foto: mk)
Am Nachmittag ging's zum nahen Edersee. Auf der Fahrt zur Staumauer konnten die Ausflügler auf einen fast leeren See schauen. Statt 200 Millionen Kubikmetern waren nur noch 40 Millionen gespeichert, und die Wasseroberfläche lag 20 Meter tiefer als gewohnt. Einige Ausflügler wanderten bis zum Aussichtspunkt Stollmühle, von dem aus eine trocken gefallene Felsformation begehbar war, andere entspannten sich an der Uferpromenade oder besuchten ein Straßencafé.
Die Heimfahrt führte über die verschlungenen Wege des nordhessischen Berglands und die Schwalm nach Alsfeld-Liederbach zum Abendessen, danach ging es zügig nach Ober-Mörlen zurück.
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